Sonntag, 30. Oktober 2016

Boo!!

Ach männoooo - warum vergehen Urlaubstage immer soooo ratzifatzi schnell?
Eine Woche ist nun bereits rum. Halbzeit also.
Netter Bonus wenigstens, dass es heute Nacht durch die Zeitumstellung eine Extra-Stunde gab.
Gefühlt hat der sich aber auch am späten Vormittag bereits wieder pulverisiert.


Jedes Jahr das gleiche: im Frühjahr hängt man tagelang in der depressiven Schleife, bis der eigene Rhythmus wieder einigermaßen im Takt der "geklauten Stunde" ist und im Herbst dann sind die endlich wiedererlangten 60 Minuten in Null-komma-Nix einverleibt und es ist, als wäre überhaupt nix gewesen.
Puff. Einfach weg.
Geht es euch auch so?

Der Tag heute stand bei uns unter erheblichem Kürbis-Einfluss.
Morgen ist schließlich Halloween.
Gut - ein Tag, den die Mehrheit braucht wie Fußpilz oder Plaque - aber zumindest eine Kürbis-Fratze ist seit einigen Jahren in dieser Zeit immer bei uns auf der Auffahrt oder im Garten zu finden.
Hier übrigens unser Schnitzergebnis vom Nachmittag:


Auch ein paar Schokivorräte bereichern die Schublade, falls irgendwelche vernarbten Monster morgen an der Tür schellen sollen.
Und auch unsere Küche ist - was bestimmte Gerichte anbelangt - voll im Einfluss von diesem orangefarbenem Gemüse.


Wir möchten euch heute mal unser diesjähriges Lieblings-Kürbis-Suppen-Rezept vorstellen.
Suppe geht bei dieser Jahreszeit doch immer, oder?
Diese ist dann noch sowas von köstlich und genauso schnell weg, wie die Stunde heute Nacht.
Achtung - festhalten - Löffel rausgeholt:



Kürbis-Kokos-Suppe


1 große Zwiebel
650g fertiges Kürbisfleisch (Hokkaido bei uns - da kann man die Schale mitverwenden)
3 mittelgroße Kartoffeln
10-15g frischen geschälten und geriebenen Ingwer
600ml Gemüsebrühe
400ml Kokosmilch (mit niedrigem Wasseranteil)
2EL Oliven- oder Rapsöl
Salz, Pfeffer, ggfs. Chili
Kürbiskerne zum Bestreuen


Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Kürbisfleisch würfeln.
Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls würfeln.
Zwiebeln in Öl leicht andünsten. Kürbis, Kartoffeln und Ingwer zufügen.
Ein/zwei Minuten weiterdünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen und bei kleiner Hitze für 15 - 20 Minuten sanft köcheln lassen.
Suppe mit dem Mixstab pürieren.
Kokosmilch zufügen (nicht kochen lassen - flockt sonst).
Mit Salz, Pfeffer und ggfs. ein wenig Chili abschmecken.

Fertig ist der Suppenschmaus, der so gigantomanisch in diese Herbstzeit passt.




Mal schauen, was die nächste Woche so bringt....auf jeden Fall noch fünf Mal nicht um 3:40 Uhr aufstehen. Das sind einfach die besten Aussichten!

Sonntag, 23. Oktober 2016

Heute lief es gut!

Zahl des heutigen Sonntags: 2:23:56
Nein, dass ist nicht die Uhrzeit, zu der der Kater mit einem Sprung zielgenau auf meinen Brustkorb hüpfte, um lauthals seine Frühstücksbestellung abzugeben.
Seufz - das war erst knappe zwei Stunden später....
Es handelt sich um gar keine Uhrzeit - nein, es ist eine Zeitdauer.
Nämlich exakt die, die ich für meinen ersten Halbmarathon hier in Oldenburg benötigte.
2 Stunden 23 Minuten und 56 Sekunden.


Zugegeben, das ist für die 21,1km jetzt in keinster Weise eine Hammerzeit.
Ganz im Gegenteil.
Die Profis laufen in etwas über zwei Stunden die ganze Marathondistanz - sind also doppelt so schnell wie meinereiner.
Und dennoch, war es etwas ganz, ganz Besonderes für mich.
Habe ich doch erst Mitte Februar d.J. die Laufschuhe geschnürt und bin mit sagenhaften 5*2 Minuten Laufeinheiten und jeweils 2 Minuten Gehpausen angefangen.
Und glaubt mir: danach war ich jedesmal fertig wie Brötchen.
Unglaublich, was stetes Training bewirken kann.


Der ganze Tag stand im im Focus dieses Laufes.
Klar, dass es etwas zur Belohnung geben musste.
Was mit Kohlenhydraten.
KUCHEN - JAAA! Ganz viel davon bitte.
Und zwar genau diesen hier:



Birnen-Schmandkuchen

Für eine Springform 26 cm Ø

Mürbeteig
125g kalte Butter
60g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
250g Mehl

Füllung
5-6 Birnen
1/4l Weißwein (alternativ Apfelsaft)
150g + 1EL Zucker
200g Schmand
500g Magerquark
1 Prise Salz
1/2TL Zitronenabrieb
3 Eier

"Topping"
50g gehobelte Mandeln
2EL Zimtzucker

Zunächst den Mürbeteigboden herstellen: Butter, Zucker und das Salz mit den Händen in einer großen Schüssel verkneten und glatt arbeiten.
Eigelb und Mehl zugeben und alles rasch zusammenkneten.
In Frischhaltefolie wickeln und min. 30 Minuten kühl stellen.

Während der Teig ruht, für die Füllung die Birnen schälen, entkernen und achteln.
In einem Sud aus je 1/4l Weißwein (Apfelsaft) und Wasser mit 1EL Zucker weich kochen.
Birnen abgießen und abtropfen lassen.


Schmand, Quark, 150g Zucker, Salz und Zitronenabrieb glatt rühren.
Die Eier nach und nach einrühren.

Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Den Mürbeteig nochmals durchkneten und dünn ausrollen.
Eine gefette Springform mit dem Mürbeteig auskleiden und einen ca. 1cm hohen Rand drücken.
Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die abgetropften Birnen darauf verteilen, die Schmandmasse darübergeben und verstreichen.



Kuchen in den vorgeheizten Ofen schieben.
Nach ca. 15 Minuten Backzeit mit den gehobelten Mandeln und dem Zimtzucker bestreuen.
Zurück in den Ofen und weitere 25 bis 30 Minuten fertigbacken.
(Gesamt Backzeit 40-45 Minuten)





So - jetzt ist erstmal ein wenig Erholung angesagt.
Richtige Erholung - mit zwei Wochen Urlaub!