Kaum zu glauben, aber morgen wird unser kleiner Blog tatsächlich schon ein Jahr.
Whopper durfte zur Feier des Tages die Kerze auspusten. ;)
Wir haben in all den Wochen und Monaten wirklich super, super leckere Rezepte ausprobiert.
So richtig "daneben" und für die Tonne war eigentlich nix.
Doch halt...ein Kräuterbrot wanderte vor etlichen Wochen mal direkt aus dem Ofen in die Tonne.
Es war ein einziger Fladen geworden, vollkommen zerlaufen. Sowohl optisch als auch geschmacklich ein richtiges Disaster.
Das war es dann aber auch.
Der Blog ist für uns ein wunderbares Hobby geworden.
Wir freuen uns über jeden eurer Kommentare und "gefällt-mir"-Klicks und sind gespannt, was uns die nächsten Monate so an kulinarischen Highlights bringen werden.
Zum Geburtstag musste es heute etwas "Kuchiges" sein.
In diesen Wochen ist Rhabarber einfach ein "Muss" - also her mit den Stangen und ab in den Ofen.
Wer derzeit an einer Bikinifigur arbeitet, der liest besser nicht mehr weiter.
Der Kuchen hat eine Unmenge an fiesen Kalorien, die sich sicherlich direkt und ohne Umwege auf allen möglichen Körperteilen festsetzen. Inklusive Fußsohlen.
Aber jede dieser Kalorien schmeckt sowas von göttlich, das man einfach mal Fünfe gerade sein lassen sollte.
Und hier kommt sie jetzt - die Sünde des Sonntags:
Rhabarber Cheesecake
Das Rezept stammt aus dem Magazin "Sweet Dreams" 1/2014Für eine Springform mit 26cm Durchmesser
Für den Belag
360g geputzter Rhabarber
200g Zucker
2EL Speisestärke
4EL Grenadine-Sirup
4 Eigelb (M)
50g flüssige Butter
100g Mascarpone
400g Frischkäse
abgeriebene Schale und Saft einer Bio Zitrone
2EL Mehl
3 Eier (M)
300g Saure Sahne
Für den Boden
200g Butterkekse
80g Butter
Rhabarber in Stücke (ca. 2cm) schneiden.
Mit 50g Zucker vermischen - wir haben Frucht und Zucker eine halbe Stunde Saft ziehen lassen (stand aber nicht im Rezept).
Bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt.
Mit dem Stabmixer pürieren und etwas abkühlen lassen.
Speisestärke mit Sirup verrühren, ins Fruchtpüree rühren und dieses nochmals kurz aufkochen.
Evt. mit Zucker nachsüßen.
2 Eigelb und die flüssige Butter unterschlagen.
Abkühlen lassen.
Butterkekse fein zerbröseln (funktioniert perfekt in einem Gefrierbeutel und mit dem Nudelholz...oder Flasche).
Butter in einem Topf zerlassen und mit den Keksbröseln vermengen.
Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und als Boden andrücken.
20 Minuten kühlen lassen.
Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
Mascarpone mit Frischkäse in ca. 2 Min. glatt rühren.
Zitronenschale, Zitronensaft, Mehl und 150g Zucker unterrühren.
Eier, übrige 2 Eigelb und saure Sahne unterschlagen.
Mascarpone- und Rhabarber-Creme im Wechsel in die Form schichten, mit einer Gabel schlierenartig marmorieren.
Käsekuchen ca. 50 Min. goldbraun backen.
Nach der Hälfte der Backzeit den Rand vorsichtig mit einem Messer von der Form lösen (vermeidet Rissbildung beim Abkühlen).
Nach der Gesamtbackzeit Ofen ausschalten und Kuchen darin ca. 1 Std. auskühlen lassen.
Käsekuchen aus Ofen nehmen, aus der Form lösen und nochmals im Kühlschrank min. zwei Stunden durchkühlen.
Bei Mia vom Kochkarussell gibt es noch bis zum 17.05.2015 ein Blog-Event zum Thema "Rhabarberglück" (klick).
Also fix vielleicht selber noch an den Herd/Ofen und mitgemacht!
Genießt noch den Sonntag!
Uns erwartet ja wieder eine verkürzte Woche!




















