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Sonntag, 6. März 2016

Buchvorstellung: "Pasta & Sauce aus 1 Topf"

Ihr kennt das doch bestimmt auch: Nach einem langen Arbeitstag endlich nach Hause kommen - müde, kaputt, abgenervt und der Magen hängt nicht bloß in den Kniekehlen sondern bereits auf den Knöcheln.
Lust sich noch großartig an den Herd zu stellen?
Gott bewahre! So überhaupt nicht.
Hmmm. Und jetzt?
Zu einem Rezept von sog. "One-Pot-Pasta" greifen!
Kennt ihr nicht?
Solltet ihr aber.
Ist wirklich nur genial und genauso einfach wie es klingt.
Alle Zutaten kommen in einen großen Topf - in der Kochzeit kann man sich super in die Wohlfühl-Klamotten schmeißen und "ping" schon ist alles fertig.
Zudem gibt es nur einen Topf zum Abwaschen. Auch durchaus praktisch nach einem Stress-Tag.

Bei uns stand ein derartiges Rezept schon lange auf unserer To-do-Liste und so haben wir uns neulich riesig über das Buch "Pasta & Sauce aus 1 Topf" von Emilie Perrin gefreut, das in unseren Briefkasten flatterte.


Die Autorin ist in Frankreich eine sehr bekannte Food-Bloggerin und Kochbuchautorin.
Blitzschnelle Nudelgerichte präsentiert sie nun in diesem Buch.

Aufgeteilt in die Kapitel
- Traditionell
- Aus aller Welt
- Vegetarisch

wird da eine bunte Vielfalt zum Nachkochen präsentiert.
Die Zutaten sind jedesmal sehr übersichtlich - mehr als 6 oder 7 Sachen werden kaum benötigt.
Ausserdem ist die Zubereitung wirklich absolut simpel und verständlich beschrieben.
Ergänzt wird jedes Rezept immer mit einem vollseitigen Foto.

Hier ein paar Vorschläge aus dem Inhalt:
Pasta mit Cocktailtomaten und Pesto, Pasta mit Lachs und Limette, Pasta nach Puttanesca-Art, Pasta Bolognese, Tagliatelle Carbonara und noch so einiges mehr.


Hätten wir es gekauft?
Tja, das ist mal wieder schwierig so richtig eindeutig zu beantworten.
Von den 30 Rezepten locken uns 7 vielleicht 8 zu einem Eigenversuch.
Der Rest enthält teilweise Zutaten, die wir nicht wirklich gerne auf unserem Teller haben.
Aber eigentlich sind die Rezepte ja nicht in Stein gemeißelt, sondern durchaus austauschbar und variabel.
Es geht ja schließlich ums Prinzip.
Je nach Angebot und Saison werden Pasta und Gemüsesorten in einem Topf gegart.
Von daher...ja, durchaus ein Buch, dass man sich hinstellen kann.

Erschienen am 22.02.2016 im Verlag Bassermann Inspiration
30 Rezepte / 80 Seiten
Originalausgabe "One Pot Pasta, Recettes de Pâtes tout en un"
Preis €9,99
ISBN: 978-3-572-08215-5

Jetzt aber das von uns heute ausprobierte Rezept:



Pasta Puttanesca

Für 4 Personen (so ist es angegeben...wir denken eher hier sind vier Portionen gemeint)

Zutaten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
400g Pasta
400g geschälte Tomaten (Dose)
1EL Kapern
2EL schwarze Oliven ohne Stein
6 Sardellenfilets
Salz, Pfeffer
- wir haben noch zusätzlich frisch gemahlenes Chilipulver zugefügt - 
Parmesan zum Bestreuen (nach Belieben)






Zubereitung
Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken bzw. zerdrücken.
Zwiebel und Knoblauch mit Pasta, Tomaten, Kapern, Oliven und halbierten Sardellenfilets in einen großen Topf geben.
Mit 600ml Wasser auffüllen und zum Kochen bringen.
Die Hitze reduzieren und 12 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer (und bei uns Chili) abschmecken.
Nach Belieben frisch geriebenen Parmesan dazureichen.





Fazit:
"One-Pot-Pasta" ist etwas für sofort und "alles-auf-einmal".
Man kann es schlecht aufbewahren und aufwärmen, da die Nudeln die Sauce schnell und nahezu komplett aufnehmen.
Beim nächsten Mal würden wir zudem das Salz auch gleich mit aufkochen und nicht erst nach der Kochzeit zufügen.
Nudeln nehmen im Nachhinein nämlich absolut schlecht Salz auf...
Aber ansonsten war es mega genial.
Schwupp - Sachen zusammentragen - ab in den Pott - aufkochen - köcheln lassen - fertig.
Perfekt.
Und richtig lecker war es ausserdem.
Das gab es nicht zum letzten Mal bei uns!


Hinweis: Das Buch haben wir freundlicherweise von der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt bekommen. 
Der Inhalt dieser Rezension spiegelt jedoch ausschließlich unsere Meinung wieder.

Sonntag, 7. September 2014

"Kippis!"

"Kippis" ist finnisch und bedeutet soviel wie "Prost!"
Warum wir diesen Titel gewählt haben, werdet ihr nachher bestimmt nachvollziehen können.
Jetzt heben wir zunächst einmal unser Glas und trinken auf die letzten Tage mit dem tollen Spätsommer-Wetter.
Das war doch nochmal richtig klasse, oder?
Wir haben jedenfalls die lauen Abende auf unserer Terrasse genossen.
Hoffentlich gibt es noch ein paar mehr davon.

Diese Woche war es übrigens wieder soweit: das nächste untrügerische Zeichen, dass sich der Sommer verabschiedet grinste uns frech ins Gesicht:
Beim Edeka-Markt um die Ecke standen sie wieder: die Paletten mit Lebkuchen und Spekulatius.
Seufz.
Weihnachten, ick hör dir trapsen.
Nöööö - bitte noch nicht...
Doppelseufz.
Da kommen doch noch ein paar andere Ereignisse zuvor.
Bei uns ist bald Weinfest, das Theater hat "Tag der offenen Tür", die orangefarbenen Kürbisse warten darauf, ein freches Gesicht zu Halloween zu bekommen und auch sonst wird sicherlich die Herbstzeit noch das ein oder andere bieten.

In wenigen Wochen (vom 08.-12.Oktober) findet z.B. in Frankfurt wieder die weltgrößte Buch- und Medienmesse statt.
Als Ehrengast wird dieses Jahr Finnland herzlich begrüßt.
Und das auch kulinarisch.
Sogar ein Blog-Event wurde ins Leben gerufen.
"Kochen mit Wodka" - so lautet das Motto, zu dem Claudia vom "Dinner um Acht" aufgerufen hat.


Wir haben uns hierzu etwas Besonderes einfallen lassen und erzählen euch die Geschichte von unserem Frosch Whopper.
Der Arme wurde während eines Kurzurlaubes in Finnland von einem Trollkönig gefangen genommen. Dessen Leibspeise waren gebratene Froschschenkel.
Er gab ihm jedoch eine einzige Chance seiner Pfanne zu entkommen: er musste ihm ein Essen kochen, welches der König köstlicher fand, als seine Schenkel.
Und so brutzelte Whopper im Schweiße seines grünes Gesichtes das folgende Essen:

Lallender Lachs im Nudelbett

für zwei Personen

500g frische Tagliatelle
2 EL Butter
2 mittelgroße Zwiebeln - klein gewürfelt -
1 frische Knoblauchzehe, gehackt
250g frisches Lachsfilet - in mittelgroße Würfel -
100g Brokkoli-Röschen
250g frische Sahne
80ml Wodka

 


Salz und frisch gemahlenen Pfeffer nach Geschmack
Grana Padano zum Servieren
Frischer Basilikum - ebenfalls nach Geschmack -

1 EL Butter in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch ein paar Minuten glasig anbraten.
Den gewürfelten Lachs und den Brokkoli zufügen und ebenfalls leicht anbraten.



Anschließend die Sahne eingießen und unter ständigem Rühren leicht leicht erhitzen, bis die Sauce anfängt sich zu verdicken.
Wodka zufügen - Hitze reduzieren und alles bis zur gewünschten Konsistenz einköcheln lassen.

Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
Anschließend in 1 EL Butter schwenken.

Nudelnest auf Teller portionieren.
Mit Lachs-Sahnesauce anrichten.
Zum Schluss mit Parmesan bestreuen.


Dazu reichte er einen Rosa dei Frati "Riviera del Garda Bresciano".
Nicht nur, dass dieser Wein farblich perfekt zum Lachs harmoniert- nein, er wird auch am Südufer des Gardasees angebaut.
Frösche lieben Seen!
Vom Geschmack her ist er - passend zum Wodka-Aroma der Sauce - ein wenig kräftiger und hat zusätzlich eine leichte Note von - Achtung - grünem (!) Apfel.
Alles in allem ein erfrischender und aromatischischer Rose-Wein zu diesem Essen.
Und jetzt: "Kippis!"



Die ganze Geschichte könnt ihr übrigens hier lesen (Link).
Viel Spaß dabei!

Kommt gut in die Woche!!!